Im moment habe ich so viel zu tun und kann eigentlich kaum etwas schreiben… Um euch die Zeit etwas zu überbrücken bis es wieder Nachrichten gibt hier mal eine kleine Geschichte die ich in den letzten Tagen geschrieben habe. Wundert euch nicht über die Ausdrucksweise die ich benutzt habe, kam mir einfach gerade so in den Sinn
! Ich bin zusammen mit einem Freund von Warschau (also ich zuerst nach Warschau und dann mit Ihm weiter) nach Kaunas (Litauen) getrampt, und so hat alles stattgefunden:
Die Sage von Gregorius und Tombolatramper
Es
war einmal, vor nicht allzu langer Zeit, ein Tramperduo das sich viel
vorgenommen hatte. Bevor wir uns der Geschichte der beiden widmen
sollte ich vielleicht erst einmal die beiden Helden unserer Geschichte
vorstellen. Da wäre zum einen ein prächtiger junger Kerl mit der
Gestalt eines Kämpfers, er stammt aus dem Osten und hört auf den Namen
Gregorius. Sein Wegkumpane ist ein großer, etwas hungrig
dreinblickender Junger Mann aus dem Westen welcher den Namen
Tombolatramper trägt. Diese beiden mutigen, vielleicht auch ein
bisschen irrsinnigen, Kerle schmiedeten den Plan zusammen aus Warschau
in Richtung Norden aufzumachen. Es sollte eine lange Reise für die
beiden werden und auch eine gefährliche die nicht jeder überstanden
hätte. Es begab sich also das unsere beiden Helden Absprache hielten
und einen Termin für Ihre Reise ausmachten. Zuerst musste sich der
große Tombolatramper auf den Weg zu seinem Gefährten machen, die beiden
lebten weit voneinander entfernt, weil Gregorius nie zuvor eine Reise
von solchem Ausmaß bestritten hatte. Tombolatramper also packte seine
sieben Sachen zusammen und machte sich eines morgens auf den Weg. Er
stellte sich, was mancher als gewagt empfinden mag, an die Landstrasse
in Ukta, genauer gesagt in Ukta Kolonia, und wartete auf eine Ihm
wohlgesonnene Seele welche Ihn ein Stück des Weges transportieren
könne. Er musste nicht lange warten und schon hielt ein Knabe, ein
wenig jünger als Tombolatramper, am Wegesrand an und bot Ihm eine
Mitfahrgelegenheit in seinem weißen Gefährt, was Tombolatramper
natürlich dankend annahm. Die Fahrt dauerte nicht lange, es müssen nur
ein paar Meilen gewesen sein, weil Tombolatramper eine andere Route
gewählt hatte als der Knabe. Er bedankte sich noch kurz bei seinem
Helfer und verließ das Gefährt um sich nach einer neuen Gelegenheit der
Mitfahrt umzusehen. Der Knabe hatte Ihn an die große Kreuzung, welche
wohl jedem bekannt sein sollte, vor Ruciane Nida gebracht. Dort schlug
Tombolatramper die Richtung Sczcytno ein. Weil kein Gefährt in Sicht
lief er die ersten 500m auf der Suche nach einer geeigneten Stelle zum
warten. Kaum hatte er einen geeigneten Platz gefunden hielt auch schon
ein junges Paar am Wegesrand und bot Ihm an Ihn ein Stück zu befördern.
Wieder nahm er dankend an. Sie unterhielten sich auf der kurzen Reise,
welche vielleicht 20 Minuten dauerte, über Gott und die Welt und wieder
musste Tombolatramper das Gefährt verlassen weil sich Ihre Wege
trennten. Weiter frohen Mutes stand er also in einem kleinen Dorf und
wartete auf Reisende. Ehe er sich versah hielt auch erneut ein
Reisender in einem riesigen Gefährt welches eher wie ein Drache aussah
als das es wie ein Gefährt schien, etwas verunsichert aber durch den
Fahrer ermutigt stieg Tombolatramper also in dieses Monstrum. Es muss
nur ein Augenblick vergangen sein, da fanden die beiden heraus das der
Lenker dieses Gefährts den falschen Weg nahm, aus diesem Grund trennten
sich die beiden und wünschten einander noch eine gute Reise. Etwas
enttäuscht über die kurze Fahrt aber immernoch guter Laune stand und
wartete Tombolatramper also wieder am Wegesrand in Richtung Warschau.
Die Götter standen Ihm an diesem Tag bei denn nach kaum 5 Minuten hielt
wieder ein riesiges Stahlross gleich dem mit dem er gerade erst ein
paar Meter zurückgelegt hatte. Der Fahrer, ein illustrer Geselle,
beförderte Ihn ein Stück weiter in Richtung seines Zieles, der
Kilometer müssen es 50 gewesen sein. Als Sie im nächst größeren Ort
angekommen, unter eingeweihten wird der Ort Szczytno genannt, machte
sich Tombolatramper wieder auf den Weg um eine geeignete Stelle zu
finden an der man Ihn leicht erspähen konnte. Wieder brauchte es nur
die Zeitspanne eines Atemzugs und schon war jemand gefunden der Ihn mit
auf die Reise nahm. Ein graumelierter Herr bot Ihm einen Platz in
seinem Gefährt, und kurz nachdem die ersten Nettigkeiten ausgetauscht
waren machten sich die beiden in Windeseile auf den Weg Ihr Ziel zu
erreichen. Es wurde viel gesprochen und viele Erfahrungen wurden
einander dargelegt. Dann begab es sich, es mag eine halbe Stunde vor
dem Ziel, Warschau, gewesen sein, das die beiden eine Raststelle
ansteuern mussten weil es dem Gefährt nach Treibstoff gedürstete. Der
Fahrer stillte also den Durst des Gefährtes, beglich die Schulden mit
dem Besitzer der Raststelle und die beiden begaben sich wieder auf den
Weg. Doch… Gerade einen Katzensprung von der Raststelle entfernt…
Ein Geräusch… Das Gefährt wurde unruhig… Kein Vorschub mehr
vorhanden… Das Gefährt blieb am Wegesrand stehen. Die beiden
rätzelten was denn mit dem Gefährt geschehen sei doch trotz der
Fachkundigkeit der beiden konnten Sie es nicht wieder in Gang bringen.
Weil Tombolatramper unter Zeitdruck stand verabschiedete er sich
herzlich von seinem vom Pech verfolgten Kumpanen und stellte sich, ein
paar Meter entfernt, wieder an die Strasse. Es war nicht zu glauben, es
dauerte wieder kaum ein Augenzwinkern und schon war erneut ein Gefährt
gefunden welches Tombolatramper nun endgültig an sein, wie uns bekannt
erst vorläufiges, Ziel brachte. Dort angekommen musste Tombolatramper
nur noch eines der regionalen Fortbewegungsmittel in Anspruch nehmen
und schon befand er sich kaum einen Steinwurf entfernt von Gregorius
Behausung. Gregorius teilte Ihm, es mag per Telephatie gewesen sein,
den richtigen Weg mit und nach einem kleinen Fußmarsch war
Tombolatramper an der Behausung angekommen. Er stand vor einem riesigen
Gebäude, kein Mensch vermochte dieses Gebäude zu vermessen dachte sich
Tombolatramper, welches von Wächtern bewacht wurde. Durch den Einsatz
der geheimen Kombination, welche Gregorius Ihm zuvor mitgeteilt hatte,
erhielt Tombolatramper Einlass in das Gelände. Und nachdem der richtige
Eingang gefunden befand er sich auch schon vor der Tür die in das Reich
von Gregorius führte. Es folgte eine herzliche Begrüßung mit seinem
alten Freund, die beiden hatten sich schon ein paar Monde nicht
gesehen. Kurz darauf begegnete Tombolatramper auch noch zwei holden
Damen, welche zur gleichen Zeit unterschlupf bei Gregorius fanden wie
er. Die eine war eine Tochter des Gesanges, Sie trug den lieblichen
Namen Katharina. Die andere, eine Tochter der Sagen, Sie trug den Namen
Cukerina. Die beiden sollten den gleichen Weg einschlagen wie unsere
zwei Jünglinge, mag es Zufall gewesen sein oder nicht, aber dies ist in
einer anderen Geschichte zu lesen. Diese vier verbrachten den
angebrochenen Tag zusammen, erlebten auch hier schon ein paar kleine
Abenteuer welche ich aber, weil Sie der Geschichte nicht zuträglich
sind, für den Augenblick ausspare und zu einer anderen Zeit für die
Nachwelt notieren werde. Die Nacht wurde auch zusammen verbracht, nicht
im Anzüglichen Sinne wie es etwa einige Leser denken könnten, in der
Behausung des gastfreundlichen Gregorius. Am nächsten Tag machten sich
die eben vorgestellten jungen Damen auf Ihren Weg und überließen unsere
zwei Jünglinge Ihrem Schicksal. Gregorius, welcher in Warschau seinen
Dienst leistet wurde noch dazu angehalten sein Tageswerk zu verrichten
und zu einer späteren Stunde machten sich die beiden dann endlich auf
Ihre lange Reise. Frohen Mutes, weil zu zweit, begaben sich die beiden
also, wieder unter Benutzung der örtlichen Beförderungsmittel, an den
Rand der Stadt. Dort angekommen standen Sie, mit erhobener Brust und
Blick gen Norden, am Wegesrand und warteten auf den Ihnen bestimmten
Transport. Es dauerte lange bis sich endlich jemand erbarmte und die
beiden in sein Gefährt ließ. Als Sie Platz genommen hatten tauschte
Gregorius auch schon Erfahrungen mit dem Fahrer aus. Kurz darauf
berichtete der Fahrer das er eine Abkürzung kannte welche er auch
schnell einschlug. Die Fahrt dauerte zwar nicht gerade lange aber es
wurde viel erzählt und gelacht und die drei schwelkten in Erinnerungen.
Dann kam der Moment des Abschieds und unsere beiden Helden fanden sich
in einem kleinen, ansehnlichen, Städtchen wieder. Dort wurde auch
gleich mit der Suche nach einem neuen Gefährt begonnen. Leider stand
dieser Tag aber unter einem schlechten Stern und die beiden standen
eine Ewigkeit an der von Ihnen gewählten Stelle. Weil Sie es für
aussichtslos hielten weiter dort zu verharren machten sich die beiden
zu Fuß auf den Weg eine bessere Stelle zu finden. Ein Stückchen weiter
also, es mögen kaum 2 Kilometer gewesen sein, fanden die beiden eine
Stelle die Ihnen als geeignet erschien. Dort warteten Sie wieder eine
Weile bis Gregorius seinen Mut zusammen nahm und einen Fahrer ansprach
der an einem Verkehrslicht hielt. Dieser erklärte sich bereit die
beiden bis zur nächsten Raststelle in ein paar hundert Meter Entfernung
zu befördern. Dort angekommen rasteten die beiden erst einmal. Die
Kräfte waren also gestärkt und die beiden versuchten wieder Ihr Glück
am Wegesrand. Gregorius verließ die ausgewählte Stelle für einen
Augenblick und, natürlich nicht aus diesem Grund, gerade da hielt eine
holde Maid und bot den beiden Ihre Dienste an. Die beiden überlegten
natürlich nicht und stiegen zu. Die eben angesprochene Maid war nicht
sehr gesprächig, wahrscheinlich durch den Anblick von Gregorius
eingeschüchtert, aber sehr schnell unterwegs. Sie brachte unsere beiden
Helden zu einem Ort namens Bialystock, manchen auch unter dem Namen
weißer Stock bekannt. Dort, wieder an einem Ort der Rast, hielten die
beiden Ausschau nach einem geeigneten Gefährt. Doch lange ward nichts
in Sicht… Gregorius nutzte also seinen natürlichen Charme und suchte
nach Gesellen welche den beiden ähnelten. Die Suche stand unter einem
guten Stern und er fand auch in kurzer Zeit einen geeigneten
Kandidaten. Er besaß ein ebenso großes Stahlross wie schon andere in
unserer Geschichte zuvor, größer als es sich manche erträumen können.
Dieser, wohl dem Zaren unterstehende, Geselle erklärte sich bereit die
beiden mit auf den Weg zu nehmen. Des weiteren sprach er aber auch, was
wohl auch seine etwas komische Zunge erklärt, das er warten müsse bis
sich die Ordnungshüter, welche nicht weit rasteten, entfernt hätten
weil er wohl den Wein oder ein anderes Gebräu jener Art zu sehr umarmt
hatte. Gregorius verabredete also einen Treffpunkt nicht weit entfernt
von der Raststelle mit Ihm an dem Sie zu gegebener Zeit sich zu Ihm
gesellen würden. Sie bezogen also Stellung an verabredetem Ort und
versuchten, trotz der Absprache, andere Transportmöglichkeiten zu
finden. Es dauerte lange, Sie wurden schon weich in den Beinen.
Gregorius ward so erschöpft das er an einem Wegweiser zu Boden sank und
sich in Gesänge aus einem Zaubergerät vertiefte während Tombolatramper
tapfer am Wegesrand weilte und ein Schild mit dem Namen des Zielorts in
den Händen hielt. Wieder verstrich einige Zeit und die beiden wollten
die Hoffnung schon aufgeben da hielt neben Gregorius ein stolz
anmutendes Gefährt mit einem Paar herinnen. Die beiden erklärten das
Sie die selbe Richtung einschlagen würden und boten den beiden Plätze
an. Unsere zwei Helden, ermüdet durch die lange Wartezeit, stiegen also
zu und freuten sich so sehr das Gregorius sogar sein, im ganzen Land
bekanntes, Freudengesicht aufzog. Es wurde wieder ein wenig gesprochen
und kurz darauf, nach den Kilometern wenigen, entflohen die beiden in
das Land der Träume. Wieder in der Wirklichkeit fanden sich die beiden
an einem Grenzposten wieder. Sie zückten Ihre Papiere und reichten Sie
den Grenzhütern zur Kontrolle. Diese musterten die Papiere eingiebig um
dann unerwartet die Namen der beiden zu rufen, worauf diese sich zum
jeweiligen passenden Namen bekannten. Die Förmlichkeiten waren also
abgehandelt und die Fahrt wurde weitergeführt. Nicht weit entfernt vom
erwähnten Grenzposten brachte der Fahrer das Gefährt zum halten (er
übrigens ein Jüngling aus dem Land der Liter und seine Auserwählte eine
Slawin aus den Gegenden um Suwalki). Er sprach das unsere zwei Helden
bei Tageslicht hier eine gute Möglichkeit hätten Ihren Weg
fortzusetzen. Die beiden verpflegten sich zuerst einmal mit Ihren
mitgebrachten Köstlichkeiten welche Tombolatramper bereitet hatte als
Gregorius noch seinen Dienst am Morgen verrichtete. Frisch gestärkt
machten sich die beiden also wieder daran einen Transport aufzutun. Der
Fahrer aus dem Land der Liter muss unsere zwei Freunde wohl sehr
genatzt haben denn die wenigen Gefährte die den Standort der beiden
passierten hatten nicht im Sinn zu halten. Auch der Ort an dem Sie sich
befanden war alles andere als genehm. Immerfort kamen finstere
Gestalten an diesen Ort und Sie verschanzten sich im stillen Örtchen,
dort vollführten Sie wohl diverse Praktiken die unseren beiden Helden
nicht familiär waren. Ein wenig verunsichert suchten die beiden weiter.
Nach einiger Zeit erschien eine Familie welche auch eine Reise in
Angriff genommen hatte. Dieser Familienbund war der Zunge mächtig
welche Gregorius von seinen Eltern in die Wiege gelegt bekommen hatte.
Der Älteteste und wohl auch mit am meisten Weisheit gesegnete der Sippe
hielt sich an die beiden nach Ihren Plänen zu fragen. Und durch
Aufgeschlossenheit ausgezeichnet antworteten die beiden auch ohne zu
Zögern. Lasset mich das Gespräch rekonstruieren:
*Gregorius:* Des Weges wir sind in Richtung der Stätte welche durch Kaunas gegründet wurde und heute noch seinen Namen trägt!
*Der
Alte:* Geblendet Ihr seid durch Unwissen und Unvernunft. Des Weges
abgekommen Ihr seid. Auf dem Weg in Richtung der Stätte des Villes Ihr
euch befindet.
*Tombolatramper*: Die Fakten die der Herr verkündet unwirklich erscheinen.
*Gregorius:* Wir haben die Täler um Suwalki durchschritten und befinden uns auf dem richtigen Weg. Die Sicherheit uns begleitet.
*Der
Alte:* In Verwirrtheit Ihr euch befindet, gebt mir einen Lageplan und
ich werde euch die Situation erklären in der Ihr euch befindet.
[Der Lageplan wurde aus dem Gepäck gezogen]
*Der Alte:* Im Befinden Ihr seid an dieser Stelle, nicht auf dem rechten Weg.
[Unseren beiden Helden geht in diesem Moment auf das Sie der Jüngling aus dem Land der Liter hinter den Schein geführt hatte]
*Gregorius:*
So wir uns entschuldigen Ihre Weisheit und Ihr Wissen in Frage gestellt
zu haben! Dank habe der Herr für Informationen die mehr als wichtig
sind!
[Der Alte verließ die beiden in diesem Moment um sich
in sein Gemach zurückzuziehen, welches der Rest der Sippe für Ihn
transportierte]
So warteten unsere Helden wieder auf eine
gute Seele welche Sie auf den richtigen Weg bringen würde. Und nach der
Stunden vielen erreichte ein Jüngling mit seiner Ihm zugesprochenen den
Standort der beiden. Sie stärkten sich an der Raststätte.Des englischen
nur wenig mächtig wurde Ihm doch noch die Zusicherung abgesprochen
unsere beiden der Kilometer 20 weiterzubewegen. Sie wollten sich nur
noch von diesem verfluchten Ort fort bewegen. Die, wenn auch kurze,
Fahrt war von Überraschungen gezeichnet. Der Jüngling, welcher schon
mit den Pferden der Stunden 140 fuhr, fragte mit verstauchter
englischer Zunge ob den beiden Geschwindigkeit genehm sei. Gregorius,
mit ein wenig Leichtsinn gesegnet, bejahte die Ihm gestellte Frage. Es
stellte sich heraus das er gerade in diesem moment einen Fehler
begangen hatte. Kaum war die Zustimmung ausgesprochen beschleunigte der
Jüngling sein Stahlross, welcher um die Fakten zu vervollständigen ohne
den Gurt der Sicherheit des Weges fuhr, auf eine unglaubliche
Geschwindigkeit so das es unseren beiden Helden Angst und Bange wurde.
Gregorius und Tombolatramper schwitzen sich die vorher eingenommenen
Stärkungstränke aus dem Leib und Sie fanden sich schon in Fantasien des
Todes wieder. Kurz darauf steuerte der Jüngling eine Stelle des Haltes
an, dort angekommen setzte er das Gesicht der Schelme auf,
verabschiedete sich in der Zunge der beiden Weggefährten mit dem Wort
des Abschiedes und fuhr mit seiner Ihm zugesprochenen des Weges. Doch
lasset mich kurz die Situation der beiden erklären bevor ich mit der
Geschichte fortfahre. Das tapfere Duo fand sich an einem Ort der
Einsamkeit wieder. So weit das Auge reichte… ein großes Nichts… Nur
ein einziger Ort des Hausens hatte sich in Ihre Sicht verirrt und auf
der anderen Seite des Weges graste ein langweilig anmutendes Vieh.
Nichts gepaart mit ein wenig Natur, welche wohl schön war nur
vollkommen unnütz… Der Verzweiflung wurde gefröhnt. Was sollte nun
mit den beiden geschehen? Sollten Sie hier in der Einsamkeit dahin
scheiden? So kann unsere Geschichte nicht enden. Während Gregorius sich
unentwegt am Wegesrand krümmte und sein Anlitz durch ein Tuch
verschleierte, welches den Zweck hatte das angreifende Getier
abzuwähren, stellte sich Tombolatramper, mehr in Gewohnheit, an die
Strasse um die, der Zahl wenigen, Gefährte zum anhalten zu bewegen. Es
ward Aussichtslos, Gregorius entfloh wieder in das Reich der Klänge,
Tombolatramper sehnte sich nach der Maid die Ihm in seinen Tagträumen
erschien… Es ward einfach Aussichtslos! Wieder nach den Stunden
vielen entschieden die beiden sich auf den Rückweg zu dem verfluchten
Ort zu machen den Sie verlassen hatten. Sie schritten nur wenige der
Meter da erblickten Sie eines dieser großen Stahlrösser welches sich in
Ihre Richtung bewegte. Obwohl die Hoffnung schon seit Stunden eines
anderen Ortes weilte hielten Sie mit letzter Kraft das Banner hoch auf
dem Ihr Bestimmungsort verzeichnet war. Das Stahlross drosselte seine
Fahrt, hielt an und der Fahrer entschied diese beiden,
heruntergekommenen, Gestalten weiter zu bringen auf Ihrem Weg. So begab
es sich das unsere beiden nach einiger Fahrt in einer Stätte mit dem
Namen Alytus ankamen. Der Weg war ein stattlicher an den Sie gebracht
wurden, Wegweiser zeigten an das Sie sich richtig befanden und Sie
machten sich wieder auf den Weg. Die vorbeiziehenden Herden dachten ein
weiteres mal nicht daran unsere beiden, wohl angeschlagenen, Helden
mitzunehmen. Doch da, ein Lichtblick. Ein Fahrer, welcher das Banner
erkannte, nahm die beiden zu sich und brachte Sie an eine Stelle an
welcher Sie mehr Glück haben sollten. Wieder eine Stelle des Haltes
aber dieses mal eine der Guten. Es muss Bestimmung gewesen sein denn
nach der Minuten nicht zahlreich hielt ein rotes Gefährt und der Fahrer
erklärte in der Zunge der weiter östlich beheimateten das er unsere
liebgewonnenen Jünglinge an Ihr Ziel bringen würde. Aufgrund Ihrer
Ermüdung entschliefen unsere Helden auch bald und erwachten am Ort der
Ihnen schon so lang im Gedächtnis war. Sie erreichten die Strasse die
des Friedens gewidmet war und heute noch ist, dort verkündete Ihnen
noch ein Mann, welcher wohl der Laster zu viele hat und deswegen wohl
schon hinter schwedischen Gardinen weilte, die Lage und überließ Sie
Ihrem Schicksal. Um noch Informationen darzubieten, die Stadt ist auch
die Heimat der beiden Damen welche mit unseren beiden Helden noch zu
Anfang der Reise noch das Gemach teilten. Was wohl auch den Grund der
Reise darstellt. In welchen Sinne die Reise angetreten wurde das mag
wohl dem Leser überlassen sein zu erahnen. Alsbald wurden, wohl wieder
durch etwas übersinnliches, Informationen mit den wieder erwähnten
Damen ausgetauscht und ein Treffpunkt ausgemacht. Unsere, erschöpften
und abgemagerten, Helden begaben sich also zum besagten Treffpunkt. Sie
fielen auf den Boden vor der Weißen Kirche an der das Treffen
stattfinden sollte. Sie wären fast schon wieder in das Land der träume
entflohen da erschien Ihnen die zauberhafte Cukerina welche den Empfang
der beiden darstellte. Es wurde sich umarmt und die beiden berichteten
von Ihrer Reise. Nicht lange und es gesellte sich noch die liebliche
Katherina zu Ihnen, welche auchgleich den Erzählungen lauschte und die
beiden einlud in Ihren Räumlichkeiten Ihr Lager aufzuschlagen. Mit
Glück übersäht und am Ende Ihrer Kräfte nahmen die beiden diesen
Vorschlag an und begaben sich in die Behausung der lieblichen
Katherina. Dort legten Sie sich zur Ruhe. Es ist nicht bekannt ob Sie
aus Ihrem befreienden Schlaf jemals wieder erwachten. Man weiß nicht
was sich aus diesem Treffen entwickelte. Es wird wohl für immer im
verborgenen bleiben was unsere beiden Helden, Gregorius und
Tombolatramper, und Ihre beiden Gastgeberinnen und Weggefährtinnen,
Katherina und Cukerina, heute so treiben. Doch seid Gewiß, es wird
Ihnen gut ergangen sein und wenn Sie nicht gestorben sind dann werden
Sie noch heute getrampt.
Aufgeschrieben und
Vermittelalterlicht in Erinnerung an eine unvergessliche Fahrt mit
meinem Weggefährten Gregor von Warschau nach Kaunas!
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