Frohe Ostern! Wesołego alleluja! Happy Easter! Joyeuses Pâques! Buona Pasqua! ¡Felices Pascuas!
Frohe Ostern! Wesołego alleluja! Happy Easter! Joyeuses Pâques! Buona Pasqua! ¡Felices Pascuas!
..ein kleiner Spaß am Anfang. Ich habe gerade einen Freund zu Besuch der die Homepage von Borussia übersetzt. Ein Teil seiner Übersetzung lautete folgendermaßen: „so konnte dann auch im Ärmland..“ ?? Das Ärmland?? Folgemde Konversation fand dann gestern Abend in meiner Wohnung statt:
(*Namen von der Redaktion geändert)
Paul: „Hej Georg, was soll das denn bedeuten? Ärmland? Die Gegend war zwar arm aber nicht so arm!“
Georg: „Ich dachte auch nicht an arme Leute sondern an den Arm! Woher soll ich denn wissen das das Ermland nicht der Arm von irgendwas war?!“
[Gut, lassen wir das.. nur kurz noch das wir nicht ungebildet schlafen gehen:
Der Name „Ermland“ geht der Sage nach zurück auf „Ermia“, die Frau des
prussischen Königssohns Warmio. Während im Deutschen auf den weiblichen
Namen Bezug genommen wird, ist im polnischen Sprachgebrauch der
Königssohn Namensgeber geworden.]
Was ist sonst zu sagen? Erst einmal HALLO!!! Ich bin wieder hier!!! Naja, ich bin ja eigentlich immer hier nur ich schreibe eben ziemlich selten.. Tut mir auch ehrlich Leid.. aber irgendwie kann ich mich nie dazu aufrappeln.. und weil schon die letzten zwanzig Posts mit Entschuldigungen anfangen heute eben mal anders: Ist eben so!
In der letzten Zeit war ich mal wieder sehr viel Überwegs und ich werde auch die nächsten Wochen kaum zur Ruhe kommen. Einerseits freue ich mich so viel sehen zu können, andererseits brauche ich auch mal wieder ein paar Tage Ruhe. Ich hoffe das ich diese Mitte April finden werde!
Nun zu meinen Reisen, kleine Berichte:
Schweden, Schneetanne und Oger Klaus
..es muss so am 22ten Dezember gewesen sein. Ich hab mich Morgens in einen Bus gesetzt und bin von Olsztyn aus nach Warschau gefahren. Dort angekommen habe ich eine Freundin angerufen und bin zu Ihr gefahren und habe bei Ihr übernachtet. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Taxi an den Flughafen. Nach einer minimalen Wartezeit ging auch schon mein Flieger nach Stockholm. Dort angekommen schnell in den Bus und ab ins Zentrum. Dort wartete, man mag es kaum glauben, ein weiterer Bus auf mich. Dieser brachte mich dann auch in nur 10 Stunden nach Umea (Raketenbus!). Kaum in Umea, schon bei der Familie. Ein freudiges Wiedersehen, schließĺich habe ich manche Familymitglieder ja schon acht Monate nicht mehr gesehen. Am nächsten Tag dann Heiligabend. Wir haben zusammen mit den Bäckströms (in Fachkreisen auch Backsteins genannt) gefeiert. Was kann ich zu Weihnachten in Schweden sagen? Ich zähle mal nur auf was anders ist als in Deutschland ansonsten werde ich wohl heute mit diesem Text nicht mehr fertig! Also… Anders ist auf jeden Fall das Essen (wie auch immer es heißt) und das ist auch gut so! Ich habe mich sehr über die verschiedenen Sachen auf der Tafel gefreut. Es gab dies und das. Käse, Pilze (wenn ich mich recht erinnere) und diese leckeren Fleischbällchen die IKEA erfunden hat (dieser Satz enthält einen Scherz, wer Ihn findet leitet Ihn bitte an Björn Backstein weiter, Danke). Was hat mir noch gefallen? Mhh.. achja Tomten (besser bekannt als Mann in Rot) war auch da. Eine gelungene Showdarbietung. Eine schöner Brauch ist das man seine Geschenke erst aufmachen darf wenn alle Geschenke verteilt worden sind. Das steigert die Spannung
. Ich muss am Ende meiner Weihnachtsbeschreibung auch noch kurz eine Mängelrüge (grausiges, deutsches Wort) ausstellen: Donald Duck an Heiligabend gucken ist komisch!!! Weiter ging’s dann nach Amsele (folgendermaßen bitte laut vorlesen damit es auch jeder im Raum hören kann „OMSEELE“). Dort habe ich dann königlich bei meiner Family gewohnt und hatte eine lustige Zeit mit Oger Klaus und Prinzessin Zickifee (sollte einer der beiden das hier lesen, ich distanziere mich von dem der das hier geschrieben hat!!!)! Dann Sylvester. Einen Abend vorher ist meine Freundin, Caroline, aus Deutschland angereist und wir haben uns meiner Labisschwester Jasmin und Ihrem Eheschweden Björn einquartiert. Ich erwähne hier dankend das köstliche Mahl am Sylvesterabend und spreche meinen Dank aus für eure Gastfreundschaft. Nicht so lustig war: Björn (irgendwie mag ich es Rache zu üben auf meinem eigenen Blog!)! P.S.: Madeleine, glaub nicht ich mag deinen Vater nicht, wir haben nur manchmal andere.. andere.. (na was denn).. ich weiß es nicht. Naja, auf jeden Fall liebe Grüße an dich Madelene (eine oder ene?). Bei der Rückreise musste ich mich dann von Line trennen.. Sie ist nach Berlin, ich bin nach Danzig geflogen.. Ankunft im Schnee.. Kein Zug mehr weil der Flieger Verspätung hatte. Also auf dem Weg zu meiner Stammtrampstelle. Ich hatte aber Tramperglück. Nach 30 Minuten war ich unterwegs und war bis Mitternacht Zuhause! Danke! Das war Schweden 07/08..
Frankfurt Oder was? Frankfurt Albo co?
Es war einmal.. irgendo in Deutschland. Polen. Deutschland. Polen. Deuten. Poland?! Bin nur ich verwirrt oder Ihr auch? [Bitte stehen sie nun kurz von Ihrem Stuhl auf, drehen sich bis sie schwindelig sind, setzen sich wieder hin, sie haben meinen momentanen Zustand erreicht!] Mein lieber, lieber Verein Borussia hat mich Ende Februar auf ein Dolmetscherseminar vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geschickt. Dort habe ich zusammen mit 15 anderen gelernt wie man übersetzen soll. Natürlich hat man uns nur einen Überblick über Techniken gegeben aber die Zeit in Frankfurt Oder (was?) war sehr lehrreich für mich. Ich denke das ich in die Richtung noch etwas lernen muss und auch will. Schön war auch das ich meinen Freund Gregor wieder getroffen habe. Manche aufmerksame Leser werde Ihn noch aus anderen Geschichten kennen (z.B. aus Gregorius und der Tombolatramper). Und gut war auch noch das ich mit Dawid, auch von Borussia, hinfahren konnte der mir dann auch immer zur Seite gestanden hat um mir zu helfen. Gleich möchte ich euch durch ein paar Anekdoten an dieser Zeit teilhaben lassen. Vorher aber noch ein paar Worte: Ich denke ich spreche mittlerweile gut polnisch. Das dachte ich sehr lange. Bis ich auf diesem Kurs war. Dort waren dann Lehrer, jeder hatte Germanistik studiert.. ich war also der mit den geringsten Sprachkenntnissen. So weit so gut. Dann mussten wir aber in verschiedenen Situationen übersetzen. Hier ein paar Beispiele:
MUSEUM, FRANKFURT ODER, MORGENS,
Philipp ist nicht bereit, das macht aber nichts, er soll übersetzen.
Museumsführer: „..und hier sehen Sie ein paar Ledersandalen aus dem 19ten Jahrhundert. Unter den Sandalen wurden kleine Holzstelzen angebracht damit man die Schuhe nicht so sehr abnutzte..“
Philipp: „Entschuldigung, können Sie das noch einmal wiederholen?“
BERLIN, BUSRUNDFAHRT, MORGENS,
Philipp meldet sich freiwillig als erster zu dolmetschen, trickreich, am Anfang wird’s noch nicht so schwer sein.
Stadtführer: „So, der erste Teil meiner Führung wird der schwerste sein! Ich erzähle euch jetzt etwas über die Geschichte der Stadt.“
Philipp: (wo ist Philipp?????)
STASIMUSEUM, FRANKFURT ODER, MORGENS,
Philipp total nervös weil die Museumsführerin vorher geredet hat wie eine Gräfin von vor hundert Jahren.
Museumsführerin: „..in diesem Glaskasten sehen wir dann verschiedene Abhörtechnik und Überwachungstechnik. Das hier zum Beispiel ist ein Gerät mit dem man, anhand von in bestimmtem Winkeln zueinander angeordneten Spiegeln, um die Ecke gucken kann..“
Philipp: (natürlich auf polnisch..) „guckt mal, damit kann man um die Ecke gucken PUNKT“
So, ich hoffe wenigstens einer hat gelacht! Hiermit will ich mich noch bei Ewa, Agnieszka, Jurek und Andreas bedanken, unseren Professoren in Frankfurt Oder. Ich finde das Seminar ist sehr interessant und lehrreich und wenn Ihr mal einen Fortgeschrittenenkurs anbietet dann komme ich gerne wieder.
Kurz noch zu Frankfurt Oder: kleiner als Frankfurt Main!
Danach konnte ich dann Line wieder bei mir empfangen und wir hatten eine sehr schöne Zeit. Sehr interessant war unser letzter Abend zusammen als wir im Theater waren. Wir haben nämlich Theaterkarten umsonst bekommen. Wir haben „Kaltes Kind“ geguckt. Ein deutsches Stück auf litauisch mit polnischem Lektor. Sollte noch jemand dort gewesen sein: Ich bitte darum das mir jemand das Stück erklärt! Bitte email an mich!!
Nun bin ich wieder im Büro und arbeite zusammen mit Gregor an der Internetseite von Borussia. Gregor übersetzt ins Deutsche und ich bereite noch ein paar Texte vor. Joaaaah.. noch kurz zu dem was für die nächsten Wochen geplant ist.
Gregor macht sich am Freitag wieder auf den Weg nach Frankfurt (ODER), dann werde ich erst einmal 5 Tage Zeit haben um die Homepage alleine fertigzustellen. Dann kommen 3 Freunde aus dem letzten Freiwilligenjahrgang zu mir. Nach 3 Tagen verlasse ich diese um fahre bis zum 30ten März nach Torun. Dort werde ich mein EVS Zwischenseminar haben. Am 30ten kommt Line dann auch nach Torun und wir fahren zusammen nach Olsztyn. Dort verbringen wir dann eine (vorraussichtlich sehr schöne) Woche zusammen. Line wird wohl Sonntag wieder abreisen weil dann am Montag Ihre Uni wieder los geht. Ich mache mich dann auf den Weg in die Russische Föderation! Meine Gruppe macht einen Ausflug in das Kaliningrader Gebiet (Ja Mama, das ist Russland und ich habe keine Angst, werde nicht geklaut, nicht als Geisel genommen und es wird auch sonst nichts mit mir geschehen!). Ich hoffe das ich Zeit haben werde einen Reisebericht zu schreiben. Ich werde versuchen euch Bilder und Texte zu liefern. Die Reise wird zwar nur drei Tage dauern, aber in drei Tagen kann viel passieren.
So, ich habe eh schon wieder zu viel geschrieben.. Ich schaffe es hoffentlich gleich noch neue Bilder in meinen Flickr zu laden. Ansonsten hoffe ich das es euch allen gut geht. Meldet euch doch mal wieder bei mir.
GRUß (und wie der Reinier immer sagt) UN’ WEG, euer Filip